DiStEL-Projekts bei Bosch in Renningen stand im Scope der PMD-X-Durchstichprojekte

Zwischen dem 08.-09. Juli fand das vierte Konsortialtreffen des DiStEL-Projekts bei der Bosch GmbH in Renningen statt. Fast alle Projektpartner waren an dem Präsenztreffen zugegen, um ein Zwischenfazit nach 18 Monaten zu ziehen sowie eigene Ergebnisse vorzustellen und zu diskutieren. Die DECOIT® war als Partner vor Ort, um ihre Arbeiten zur Data Acquisition Pipeline (DAP) vorzustellen, die die Datenumwandlung der Rohdaten im fast beliebigen Format in Ontologie-kompatiblen Daten vornehmen soll.

Abbildung 1: Zentrale Forschungsabteilung der Robert Bosch GmbH in Renningen
Abbildung 1: Zentrale Forschungsabteilung der Robert Bosch GmbH in Renningen

Ziel des Termins war zum einen eine Homogenisierung und Verbreitung der Arbeitsergebnisse aus den ersten 18 Projektmonaten. Hierzu wurden je Arbeitspaket des Projektes kompakte Zusammenfassungen vorbereitet und präsentiert, was zur Diskussion einlud. Anschließend wurde in einem Workshop durch das gesamte Konsortium das Zielbild des Projektes nachgeschärft. Ziel war es, den Erfahrungsgewinn aus dem aktuellen Projektstand, sowie eventuelle neue Rahmenbedingungen im Projekt berücksichtigen zu können. Anschließend wurden in Workshops auf Arbeitsebene offene Punkte hinsichtlich der anstehenden Aufgaben identifiziert. Abschließend wurden auf Arbeitsebene offene Punkte und Fragestellungen aus den vorangegangenen Workshops bearbeitet.

Ein wichtiger Bestandteil war zudem eine gemeinsame Betrachtung der PMD-X Durchstichprojekte, welche einen ähnlichen Scope wie das Projekt DiStEL aufweisen. Hierzu erfolgt durch die Plattform Material Digital (PMD) eine Zusammenfassung der Projektergebnisse. Im Plenum wurde anschließend ergebnissoffen diskutiert, welche erarbeiteten technischen Lösungen im Projekt übernommen werden können und auf welche Weise.

Abbildung 2: Zusammenfassung der technischen Diskussionen durch den Projektleiter
Abbildung 2: Zusammenfassung der technischen Diskussionen durch den Projektleiter

Zusammenfassend war das zweitägige Treffen sehr produktiv und wurde durch parallele Workshops ergänzt. Ziel ist es, einen virtuellen Material-Datenspeicher zu erstellen und einen Datenraum zu entwickeln, der auf dem FAIR-Prinzip (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) basiert. Durch die PMD-Architektur soll dadurch ein sicherer Raum zum Teilen von Wissen geschaffen werden. Ähnliche Projekte wie EDCar (Automotive Data Exchange) sollen mit einbezogen werden. Die DECOIT® ist hierbei für die Digitalisierung der Infrastruktur maßgeblich mit zuständig und wird sich bei der Entwicklung der Data Acquisition Pipeline (DAP) mit einbringen.

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